Aktuelles

Das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen sucht händeringend freien Wohnraum für Asylbewerber, insbesondere auch privaten Wohnraum.
Unsere gesamte Gemeinde muss sich der neuen großen Herausforderung stellen. Sehr kurzfristig sind auch wir verpflichtet, die Aufnahme von Asylbewerbern umzusetzen. Die Gemeinde Icking muss bis Ende dieses Jahres noch mindestens 45 Asylbewerber aufnehmen, im nächsten Jahr werden, nach jetzigen Berechnungen, weitere 60-80 hinzu kommen.
Der Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen wird als Träger die Turnhalle im Gymnasium Icking ab Oktober mit 80 Asylbewerbern belegen.

Was macht die Gemeinde?
In einer zusätzlichen Sitzung am 01. September hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, unserem Landratsamt zwei gemeindeeigene Grundstücke zur Bebauung zur Verfügung zu stellen, die Platz für Asylbewerber bieten könnten; ein Grundstück in Dorfen an der B11 und ein Grundstück in Icking. Die Realisierung geht jedoch leider nicht von heute auf morgen.
Angesichts der Flüchtlingswelle appellieren wir an die humanitäre Verantwortung und Solidarität aller Ickinger Bürger!
Der Winter steht vor der Tür. Es wird dringend freier Wohnraum (Wohnungen oder Zimmer) gesucht. Das Landratsamt wäre Mieter des vorhandenen Wohnraumes und bezahlt die Miete. Mindestmietzeit ist zwei Jahre, außer bei möbliertem Wohnraum, dann mindestens ein Jahr.
Ansprechpartner für die Anmietung und weitere Fragen im Landratsamt ist 
Herr Alfred Krämer: 08041-505178, Mail: alfred.kraemer@lra-toelz.de
Bürgerinfoabend:
Zum Thema Asyl wird es einen offiziellen Bürgerinfoabend mit Vertretern des Landratsamtes geben. Dieser findet statt
am Donnerstag, 24.09., Beginn: 19.00 Uhr, Ort: Evangelische Kirche in Icking.
Dabei wird sich auch der „Ickinger Helferkreis Asyl“ vorstellen, der dringend weitere Unterstützung benötigt. Die Webseite des Helferkreises ist gerade im Aufbau und wird Ihnen bald weitere Informationen geben können: www.asylhilfe-icking.de
Angesichts der Dimension der Flüchtlingsbewegung sollten wir uns nicht von Bedenken aufhalten lassen, sondern diese große soziale Herausforderung positiv angehen und solidarisch meistern.

Mit herzlichem Dank

Ihr Zweiter Bürgermeister und Ihre Mitglieder des Gemeinderats

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